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Buchstein - © TV Alpenregion Nationalpark Gesäuse, Foto: Ernst Kren
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Wo geht’s lang?

Ausgerechnet ein Wiener weist den Weg


Jäger und Hirten waren die ersten Bergsteiger. Bauern die ersten, die Wege hinauf zu den Almen anlegten. Holzknechte die ersten, die auf Schlitten zu Tal fuhren. Doch sie führten nicht Buch darüber.

Erst nachdem Jean-Jacques Rousseau die Sicht auf die Welt revolutionierte hatte, begann man im ausgehenden 18. Jahrhundert die Natur nicht mehr ausschließlich als Bedrohung zu betrachten, sondern um ihrer selbst willen zu schätzen. Damit war auch der Alpinismus geboren und die mächtigen Felsaufbauten der Gesäuseberge lockten seine Pioniere bald nach Johnsbach. Mit der Eröffnung der Kronprinz-Rudolfsbahn im Jahre 1872 strömten Bergbegeisterte aus aller Herren Länder ins Gesäuse. Um dem Ansturm gerecht zu werden, mussten sogar Sonderzüge eingeschoben werden.

Briten und Deutsche, Tiroler und Steirer erkundeten das Durchbruchstal der Enns – doch es war ein Wiener, der als sein Erschließer gilt: Heinrich Heß (1857-1946) und seinem langjährigen Begleiter Andreas Rodlauer gelangen mehrere Erstbesteigungen, darunter jene des Kleinen Buchsteins. Nicht nur als Alpinist, auch als Verfasser von alpiner Literatur machte sich Heß einen Namen. 1884 erschien sein Gesäuse-Führer als erster deutschsprachiger Führer für ein Alpengebiet überhaupt.



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