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Jeruzalem - Foto: Andrej-Vršič
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Garten statt Klagemauer

Weinselig in Jeruzalem


Winzerhöfe statt Felsendom. Jeruzalem mit “z” liegt im Nordosten Sloweniens und ist eine uralte Weinregion in traumhaft schöner Hügellandschaft. Jeruzalem mit “z” liegt in Slowenien. In der Steiermark. Die nicht bei Spielfeld endet, sondern an die wohlbekannte und begehrte Südsteiermark/Oststeiermark anschließt. Dort in der Stajerska (Untersteiermark), nur wenige Kilometer von der idyllisch, romantsichen Wein- und Thermenstadt Bad Radkersburg entfernt, liegt dieser Landschaftspark, geprägt von seinen für die Region typischen Weingärten, vielen Hügeln, Buschenschanken und Winzern.

Aber die Frage stellt sich doch warum Jerusalem – jenes mit s – eine Filiale in Slowenien hat!? Über Hänge und Kuppen ziehen sich die Zeilen der Weingärten in grafischen Mustern. Mal in schnurgeraden Linien, mal diagonal, mal geschwungen. Dazwischen – frech ohne Ordnung hineingetupft – ein paar Kirchlein, Dörfer und Winzerhöfe.

Die ersten Weinberge auf dem Gebiet von Jeruzalem haben die alten Römer erschaffen. Im 11. Jahrhundert, als in die Gegend die Kreuzritter kamen, hat sich der Weinbau weiter entwickelt. Und diesen Kreuzrittern hat es hier so gefallen, dass sie den Ort Jeruzalem nannten. Die nahe gelegenen Hügel haben sie Svetinje (was Allerheiligen bedeutet) benannt, und auch alle anderen Hügel bekamen Apostelnamen.

An der Jeruzalemer Weinstraße bastelt eine Handvoll Winzer am guten Weinruf, für den Napoleon den Grundstein gelegt haben soll. “C’est bon”, soll er beim Verkosten gesagt haben. Damit war der Name für Jeruzalems bekanntesten Weißwein geboren: Šipon.



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