Artikel geschrieben von
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Jetzt Beitrag bewerten
Loading ... Loading ...
Schilcher - © Steiermark Tourismus, Foto: Harry Schiffer
Schilcherweg »Schmankerlweg Ligist »Weinbergweg Bad Gams »Via Alpina »Naturjuwel Sulmklamm »Naturjuwel Schluchtwald »Austria-Slovenija Tour »Schilcher Weinstraße »Wikipedia »

Der Schilcher

Die schillernde Persönlichkeit der Steiermark


Zwischen Koralpe, Slowenien, Stainz und Deutschlandsberg dominiert die Rotweintraube „Blauer Wildbacher“. Rund zehn Prozent der steirischen Weinbaufläche sind mit ihr bestockt. Nach kurzer Mazeration wird die Maische abgepresst und vergoren. Das Resultat ist ein im Glas funkelnder, schillernder – daher der Name – Rosé.

Spritzig, resch, leicht mit kräftiger Säure und frischen Fruchtaromen genießt er Sortenschutz, darf also nicht verschnitten und nur in der Steiermark produziert worden sein. Er schmeckt zu einer deftigen Jause ebenso wie zu Fisch, Geflügel und Schweinefleisch.

Schon als unvergorener „Sturm“ besitzt der Schilcher Unterhaltungswert und ist Anlass für  zahlreiche Veranstaltungen im Spätherbst. Ob man ihm mit dem Auto auf der Schilcher-Weinstraße von Ligist über Deutschlandsberg nach Eibiswald auf den Grund geht oder per Rad ein „Buschenschank-Hopping“ veranstaltet, die lustvollste Bekanntschaft „er-geht“ dem Wanderer in der hügeligen Weinbauregion: auf den Kuppen stehen meist die Weingüter, verbunden durch Feld, Wiesen- und Wanderwege, oft gesäumt von Rosen. Am Ende wartet die Schilcher-Seligkeit und oft auch ein Bett im Winzerzimmer.



  Artikel drucken


Besucher die diesen Artikel angesehen haben, interessierten sich auch für diese Beiträge:
 

Diesen Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


− sieben = 2