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Roseggers Waldschule, © Steiermark Tourismus - Foto: Harry Schiffer
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Peter Rosegger´s Heimat

Die Schuljahre des Waldbauernbuben


Wir schreiben Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein kleiner Waldbauernbub, ein gewisser Peter Rosegger, lebt mit seinen Geschwistern und den Eltern auf dem Kluppenegerhof in Alpl bei Krieglach. Später berühmt als Waldheimat.

Es ist ein hartes Leben. Ob Magd, Bauer oder Kind – tagein, tagaus wird hart gearbeitet. Schulbildung war damals kein Thema. Wäre da nicht ein Lehrer gewesen, der sich des kleinen Peters angenommen und ihm das Schreiben und Lesen beigebracht hätte – der meistverkaufte Heimatdichter, Journalist und Förderer bäuerlichen Lebens seiner Zeit hätte niemals eine Chance gehabt, sein Talent zu verwirklichen. Zum Dank ließ er später in Alpl eine Schule errichten. Heute ist sie ein bezauberndes Museum und zeugt vom Leben von einst. Ein Museum, das Einblicke in das Leben eines Literaten gibt, der mehr als 15 Mio. Bücher verkauft hat und zu seiner Zeit neben Jules Verne der meistverkaufte Autor war.

Kilometerlange Märsche bei Sonne, Wind und Schnee mussten damals die Kinder in Kauf nehmen, um das Alphabet zu lernen. Die Schule war übrigens bis 1975 geöffnet, bis nur noch drei Kinder zu unterrichten waren. Rosegger selbst kam Zeit seines Lebens hierher, um zu studieren, zu lesen – und manchmal den Kindern eine Geschichte vorzulesen.



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