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Weinland Steiermark - © Steiermark Tourismus, Foto: Harry Schiffer
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Irren ist köstlich

Genussradeln im Schilcherland


„Genussradeln“, so der Titel des Prospekts. Dieses Motto deckt sich genau mit den Ansprüchen und Vorlieben der städtischen Wadeln. Also wird die Tour entlang der Seggau und der Schwarzen Sulm ausgewählt, immerhin 48 km lang. Variante 1 und 2 der 2-Flüsse Tour mit 34 bzw. 30 km hätten auch genügt, aber der tief im Inneren schlummernde Ehrgeiz fordert doch mehr – allerdings nicht gleich 60 km, wie’s bei Variante 3 geschrieben steht.

Also rauf auf den Drahtesel und los geht die Reise vorbei an beschaulicher Landschaft, sanften Hügeln, wogenden Kukuruz-Äckern und leuchtenden Sonnenblumen-Feldern. Gott sei Dank, der Name hält, was er verspricht! Doch oh Schreck, was ist nun?! Auf einmal reichen immerhin 21 Gänge dem Pedalritter nicht mehr aus, um den stetig steigenden Weg zu bezwingen! Also abgestiegen und Karte gezückt – tatsächlich, vom Weg abgekommen und irrtümlich auf „Variante 3“ gelandet. Zugegeben, die Strecke wurde etwas variiert, ein anderer Ausgangspunkt gewählt. Zähneknirschend wird also der scheinbar unendlich hohe Berg bei Eibiswald per Pedes erklommen.

„Wer sein Fahrzeug liebt, der schiebt“, kommt einem in den Sinn. Spärliche Abkühlung bringen die kalten Schauer, die beim Gedanken an die vielen zusätzlichen noch zu bezwingenden Kilometer über den verschwitzten Rücken laufen. Oben angekommen ein Lichtblick: eine Buschenschank, der die verzweifelten Radler mit atemberaubenden Panoramablick samt Panoramaturm, erfrischendem Schilcher und köstlichem Forellensulzerl wieder zurück zum Thema bringt – Genussradeln…



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