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Steirische Brettljause mit Käferbohnen und Wein - © Steiermark Tourismus, Foto: Harry Schiffer
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Die Käferbohne

Der Shootingstar der Kulinarik


Eine Käferbohne läuft nicht weg, sie sieht nur so aus. Schillernd wie ein „wet stone“ ist sie der Hingucker schlechthin. Pink bis magenta, anthrazit bis grau, getupft, gesprenkelt bringt sie jeden Blattsalat zum Funkeln. Das Format entspricht zwar der bemitleidenswerten dicken weißen Bohne, aber ihr Sex-Appeal schlägt direkt auf den Gaumen durch: Leicht nussig, pfeffrig, mit angenehm dünner Schale – im Gegensatz zu den griechischen „Gigantes“ –  und einem cremigen Mundgefühl bleibt sie in angenehmer Erinnerung.

Die süßliche Note der Stärke und der neutrale Geschmack machen sie zu einem idealen Objekt phantasievoller Küchenkreationen. Ihrer Herkunft verpflichtet, ist das originale Steirische Kürbiskernöl g.g.A. der ideale Begleiter der steirischen Käferbohne.

Kleider machen Leute, und noch vor wenigen Jahren war die typische Begleitfrucht des Maisanbaus in der Oststeiermark und dem Thermenland Steiermark eine Sättigungsbeilage für das Borstenvieh. Heute übersteigt die Nachfrage die Produktion. Phaseolus cocchinea findet sich in Gourmet-Online-Shops und allen Feinkosttempeln Europas, aber der Salat vor Ort, genossen auf einer Wanderung oder Radtour, wenn auch die übrigen Produkte aus der Region stammen, wird durch sie zum einmaligen Gesamtkunstwerk. Nie wieder ohne Bohne!



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