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Roseggers Waldheimat - © Steiermark Tourismus, Foto: Gery Wolf
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Die große Stille

Einkehr zur Winterszeit


„Das ist ja das reinste Joglland!“, soll Maria Theresia einst ausgerufen haben, als sie bei einer Kutschenreise durch die hügelige Nordoststeiermark die Bewohner nach ihren Namen fragte und stets die gleiche Antwort erhielt: „I bin da Jogl“. Jedenfalls bezeichnet man die Region südlich des Wechsels heute gerne so.

Jogl steht für Jakob und der ist Schutzpatron der Pilger. Vielleicht ist es also kein Zufall, dass sich hier die Pilgerwege kreuzen. So führen verschiedene Routen nach Mariazell, zum wichtigsten Wallfahrtsort Österreichs, die sich allesamt in Peter Roseggers Waldheimat treffen: Hierher kommt man von Graz übers Almenland, von Ungarn über Pöllauberg oder vom Augustiner-Chorherrenstift Vorau über St. Jakob im Walde. Das hat auch besinnliche Spuren in der Landschaft hinterlassen, Wegekreuze und Marterln säumen nebst kirchlichen Stationen zunehmends die Wege.

Diese historischen Wallfahrtsrouten erlebten in den letzten Jahren eine Renaissance – das Gehen auf alten Pilgerwegen fasziniert immer mehr Menschen. Für viele steht heute nicht mehr die Suche nach dem Göttlichen im Vordergrund, aber es geht doch auch um spirituelle Dinge wie wieder zu sich zu finden oder aus neuen Erfahrungen Kraft und Inspiration zu schöpfen.

Stichwort: Innere Einkehr – niemals sonst ist die Welt so still und leise wie im tiefsten Winter. Denn auch zu dieser Jahreszeit bietet diese Region zahlreiche Möglichkeiten um seine Spuren in die Winterlandschaft zu zeichnen.



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