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Doneln, Grundlsee - © TVB Ausseerland-Salzkammergut/Gornikiewicz
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Das Brückl

Häuser mit Gesicht


Die auffallend schönen Fassaden und Ortskerne im Ausseerland-Salzkammergut machen neugierig: Was ist das für ein hölzerner Vorbau im ersten Stockwerk? Liebevoll instand gehalten, bemalt, verziert ist das „Brückl“ vor allem im geographischen Mittelpunkt Österreichs, dem Ausseerland, an nahezu allen älteren Häusern zu finden.

Ende des 19. Jahrhunderts schickte Kaiser Franz Josef I. von Wien aus einen jungen Architekten auf Reisen quer durch Europa. Er sollte in Deutschland und der Schweiz typische Elemente und besonders schöne Ideen für ein neu zu entwerfendes österreichisches Haus auskundschaften. Die Architektur der deutschen Fachwerkhäuser – im Alpenraum damals ein Novum –  fand in einem überdachten Windfang aus Holz im ersten Obergeschoss ihren Niederschlag. Vor allem entlang der Bahnlinien und im Zuge der touristischen Erschließung trat das „Österreichische Haus“ von Wien aus einen wahren Siegeszug an.

Bis ins Trentino findet sich das „Brückl“ und auch in Tirol wird in der „Bruckn“ überdacht an der frischen Luft die Wäsche getrocknet. So schön und zahlreich wie im Ausseerland ist das „Brückl“ aber sonst nirgends zu finden.



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