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Steirerkas - © Lutz Bormann
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Almwirtschaft

Strahlende Gesichter einer uralten Welt


Wenn von der Schönheit der Bergwelt geredet wird, haben viele Bilder von Hochalmen mit Hütten und grasenden Kühen vor imposanter Alpenkulisse im Kopf. Generationen von Bauern haben sie durch eine jahrtausendealte Form der pastoralen Landnutzung geschaffen. Erosionsschutz, Erhaltung von Landschaft als Lebensraum, Biodiversität von Fauna und Flora verdanken wir der Almwirtschaft. Sie ist anstrengend, nicht lukrativ und daher rückläufig. Nach Tirol ist die Steiermark mit 1.945 Almen (Almstatistik des BMLFUW, Stand 2011) das almenstärkste Bundesland Österreichs.

Im Naturpark Sölktäler, einem Teil der Niederen Tauern, die übrigens gar nicht so niedrig sind, erlebt man die Almwirtschaft in all ihrer einfachen Schönheit und Ursprünglichkeit. Hier bewirtschaften am Fuß des Gumpenecks sechs Bauern das Gebiet der Gumpenalm. Am weitesten oben liegt auf 1.670 Meter die Schleinhütte von Gisela und Jakob Holzinger.

Seit über 50 Jahren ist die Almwirtschaft ihr Lebensinhalt – und ihr gemeinsames Glück. Wer über die Schwelle der Schleinhütte oder einer anderen Alm in den Sölktälern tritt, passiert eine Zeitschleuse und streift jede Alltagshektik ab. Die Sölktaler Steirerkas-Roas, eine Wanderung von Hütte zu Hütte mit kulinarischem Leitthema, ist das Mittel der Wahl, um diese uralte Welt zu erleben.



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